Klar, ein solides Album. Die erste Hälfte ist ganz stark, dann wird es etwas beliebiger und der letzte Track ist noch mal Top. Das scheint mir ein Hidden Track zu sein, steht zumindest nicht im Booklet. John Bush hört sich übrigens häufig nach Bruce Dickinson an, ein überragender Sänger.dengel hat geschrieben: 25 Mai 2026, 11:29Kannst du oder möchtest du schon was zu dieser Platte sagen?
Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
Für mich ist Epilogue das letzte Stück auf dem Album. Werde es später nochmal nachhören. Stimmt, John Bush liefert wirklich eine grandiose Gesangsleistung ab.Wopperdaler hat geschrieben: 25 Mai 2026, 11:43Klar, ein solides Album. Die erste Hälfte ist ganz stark, dann wird es etwas beliebiger und der letzte Track ist noch mal Top. Das scheint mir ein Hidden Track zu sein, steht zumindest nicht im Booklet. John Bush hört sich übrigens häufig nach Bruce Dickinson an, ein überragender Sänger.dengel hat geschrieben: 25 Mai 2026, 11:29Kannst du oder möchtest du schon was zu dieser Platte sagen?
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Re: Musikalisches Tagebuch
Alice Cooper - The last temptation (1994)
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Re: Musikalisches Tagebuch
Montag:
Lou Reed - Berlin (1973) **** 1/2
Lou's düsteres Meisterwerk aus den frühen 70ern. Moody, bitter und doch oft hymnenhaft und wunderschön!
Harry Nilsson - A Little Touch Of Schmilsson In The Night (1973) **
Mmm. Ich hatte mir mal das Nilsson-5 CD-Set mit seinen Studioalben gekauft, da ich ein paar Songs haben wollte. Auf Albumlänge ist das aber überhaupt nicht mein Ding. Alle Einzelalben hängen jeweils am Ende des passenden Jahresrankings, auch dieses in 1973. Üppig orchestriert und sauber produziert ist mir das alles doch zu süsslich. Da höre ich dann lieber Sinatra.
Frank Zappa - Overnight Sensation (1973) *** 1/2
Seine Platten hinterlassen bei mir immer einen gespaltenen Eindruck. Teilweise gutes Songwriting, aber auch üble Füller, schönes Gitarrenspiel aber oft ein spätpubertärer Humor in den Texten, dessen Notwendigkeit sich mir selten erschließt. Dieses Album hat Beispiele von allen Punkten, aber insgesamt kaum Totalausfälle,
Gram Parsons - G.P. (1973) ****
Von Zappa zum Countryrock - auch nicht unbedingt ein favorisiertes Genre für mich, Gram sticht hier aber mit tollem Songwriting, schön gewählten Covern und makelloser Produktion. "A Song for You" und "She" ragen für mich heraus.
Dr. John - In The Right Place (1973) ****
Von Countryrock zur RnB-beeinflussten Version, Sehr toller Opener, dann einfach weiter mit wirklich gut gemachter und produzierter Musik ohne wirklich schwache Titel. Die Studioversion von "Such A Night" ist dann das zweite Highlight. Groovt!
Und wieder zu Miles...
Miles Davis - Sorcerer (Columbia, rel. und rec. 1967) **** 1/2
Bisher ein von mir eher weniger geliebtes Album, gewinnt es beim Wiederhören entlang der Entwicklungslinien der Musik von Miles deutlich dazu. Hauptsächlich auf Druck des jungen Tony Williams bleiben die bisher üblichen Interpretationen der Klassiker außen vor und Miles schöpft die kompositorischen Ressourcen von Shorter, Hancock und Williams voll aus. Das letzte Stück, eine Aufnahme aus 1962 (die erste mit Davis und Shorter) fällt dann aber irgendwie aus dem Rahmen des Albums heraus. Der Verzicht auf die bekannten Themen und Melodien und die abstrakteren Interpretationen des neuen Quartetts erschwerten mir bisher vielleicht den Zugang.
Miles Davis - Nefertiti (Columbia, rel. 1968, rec. 1967) **** 1/2
Mit dem vierten Album des 2. Quintetts tat ich mich immer schon leichter. Ein sehr geschlossenes, stimmiges Album mit einer eingegroovten Band. Alle Kompositionen von den Bandmitgliedern. Das letzte rein akustische Album. Mein Highlight hier ist "Riot".
Miles Davis - Miles In The Sky (Columbia, rel. und rec. 1968) *** 1/2
Bei Beginn der Aufnahmen steht plötzlich auf Herbie Hancocks Platz ein elektrisches Piano, Und der war angeblich darüber erstmal gar nicht erfreut. Genauso wie Ron Carter über seinen elektrischen Bass. Raus aus der Komfortzone war bei Miles spätestens ab da ein beliebtes Konzept, um seine Mitspieler zu Höchstleistungen anzuspornen. Angeblich musste er ja auch den durchaus wechselwilligen Jungspund an den Drums bei Laune halten. Und mit dem Rock-Boom und den stark zurückgehenden Verkäufen von Jazzalben war auch Columbia sicherlich froh, dass sich Miles hier schonmal ansatzweise neuen Ideen öffnete. Und es kam dann ja sogar noch erstmals mit George Benson ein Gitarrist ins Spiel.
Rhythmisch ist das straighter als die Vorgänger, das R-Wort scheint auch hier durch. Tony Williams spielt dabei tolle Breaks um den Rhythmus herum. Trotzdem ist das hier nicht so meins - gerade der Eröffnungssong mäandert seine 17 Minuten dahin, wobei mir die Spannungskurve fehlt.
Miles Davis - Filles De Kilimanjaro (Columbia, rel. 1969, rec. 1968) **** 1/2
Ein weiterer großer Schritt in Richtung "Fusion" - und mit Chick Corea und Dave Holland statt Herbie Hancock und Ron Carter auf manchen Stücken zeigen sich tatsächlich Bruchlinien im Quintett. Gil Evans ist im Hintergrund wieder aktiv und es gibt Treffen mit Jimi Hendrix - die sich hier dann tatsächlich im Schlussstück "Mademoiselle Mabry" manifestieren (The WInd Cries Mary"!). Highlight ist hier für mich der Titeltrack.
Miles Davis - Water Babies (Columbia, rel. 1976, rec. 1967 & 1968) ****
Eine Compilation mit drei Outtakes der Nefertiti-Sessions, sowie zwei Stücken aus der Corea und Holland Session in der Übergangszeit hin zum 1969er Album. 1976 war Miles in seinem mehrjährigen Hiatus (bis 1980), abgetaucht in seiner NYer Wohnung und angeblich, jahrelang ohne die Trompete anzufassen. Columbia füllte die Lücke entsprechend mit Archivveröffentlichungen und Live-Mitschnitten aus den Vorjahren. Insbesondere die Nefertiti-Outtakes hier sind sehr gut.
Lou Reed - Berlin (1973) **** 1/2
Lou's düsteres Meisterwerk aus den frühen 70ern. Moody, bitter und doch oft hymnenhaft und wunderschön!
Harry Nilsson - A Little Touch Of Schmilsson In The Night (1973) **
Mmm. Ich hatte mir mal das Nilsson-5 CD-Set mit seinen Studioalben gekauft, da ich ein paar Songs haben wollte. Auf Albumlänge ist das aber überhaupt nicht mein Ding. Alle Einzelalben hängen jeweils am Ende des passenden Jahresrankings, auch dieses in 1973. Üppig orchestriert und sauber produziert ist mir das alles doch zu süsslich. Da höre ich dann lieber Sinatra.
Frank Zappa - Overnight Sensation (1973) *** 1/2
Seine Platten hinterlassen bei mir immer einen gespaltenen Eindruck. Teilweise gutes Songwriting, aber auch üble Füller, schönes Gitarrenspiel aber oft ein spätpubertärer Humor in den Texten, dessen Notwendigkeit sich mir selten erschließt. Dieses Album hat Beispiele von allen Punkten, aber insgesamt kaum Totalausfälle,
Gram Parsons - G.P. (1973) ****
Von Zappa zum Countryrock - auch nicht unbedingt ein favorisiertes Genre für mich, Gram sticht hier aber mit tollem Songwriting, schön gewählten Covern und makelloser Produktion. "A Song for You" und "She" ragen für mich heraus.
Dr. John - In The Right Place (1973) ****
Von Countryrock zur RnB-beeinflussten Version, Sehr toller Opener, dann einfach weiter mit wirklich gut gemachter und produzierter Musik ohne wirklich schwache Titel. Die Studioversion von "Such A Night" ist dann das zweite Highlight. Groovt!
Und wieder zu Miles...
Miles Davis - Sorcerer (Columbia, rel. und rec. 1967) **** 1/2
Bisher ein von mir eher weniger geliebtes Album, gewinnt es beim Wiederhören entlang der Entwicklungslinien der Musik von Miles deutlich dazu. Hauptsächlich auf Druck des jungen Tony Williams bleiben die bisher üblichen Interpretationen der Klassiker außen vor und Miles schöpft die kompositorischen Ressourcen von Shorter, Hancock und Williams voll aus. Das letzte Stück, eine Aufnahme aus 1962 (die erste mit Davis und Shorter) fällt dann aber irgendwie aus dem Rahmen des Albums heraus. Der Verzicht auf die bekannten Themen und Melodien und die abstrakteren Interpretationen des neuen Quartetts erschwerten mir bisher vielleicht den Zugang.
Miles Davis - Nefertiti (Columbia, rel. 1968, rec. 1967) **** 1/2
Mit dem vierten Album des 2. Quintetts tat ich mich immer schon leichter. Ein sehr geschlossenes, stimmiges Album mit einer eingegroovten Band. Alle Kompositionen von den Bandmitgliedern. Das letzte rein akustische Album. Mein Highlight hier ist "Riot".
Miles Davis - Miles In The Sky (Columbia, rel. und rec. 1968) *** 1/2
Bei Beginn der Aufnahmen steht plötzlich auf Herbie Hancocks Platz ein elektrisches Piano, Und der war angeblich darüber erstmal gar nicht erfreut. Genauso wie Ron Carter über seinen elektrischen Bass. Raus aus der Komfortzone war bei Miles spätestens ab da ein beliebtes Konzept, um seine Mitspieler zu Höchstleistungen anzuspornen. Angeblich musste er ja auch den durchaus wechselwilligen Jungspund an den Drums bei Laune halten. Und mit dem Rock-Boom und den stark zurückgehenden Verkäufen von Jazzalben war auch Columbia sicherlich froh, dass sich Miles hier schonmal ansatzweise neuen Ideen öffnete. Und es kam dann ja sogar noch erstmals mit George Benson ein Gitarrist ins Spiel.
Rhythmisch ist das straighter als die Vorgänger, das R-Wort scheint auch hier durch. Tony Williams spielt dabei tolle Breaks um den Rhythmus herum. Trotzdem ist das hier nicht so meins - gerade der Eröffnungssong mäandert seine 17 Minuten dahin, wobei mir die Spannungskurve fehlt.
Miles Davis - Filles De Kilimanjaro (Columbia, rel. 1969, rec. 1968) **** 1/2
Ein weiterer großer Schritt in Richtung "Fusion" - und mit Chick Corea und Dave Holland statt Herbie Hancock und Ron Carter auf manchen Stücken zeigen sich tatsächlich Bruchlinien im Quintett. Gil Evans ist im Hintergrund wieder aktiv und es gibt Treffen mit Jimi Hendrix - die sich hier dann tatsächlich im Schlussstück "Mademoiselle Mabry" manifestieren (The WInd Cries Mary"!). Highlight ist hier für mich der Titeltrack.
Miles Davis - Water Babies (Columbia, rel. 1976, rec. 1967 & 1968) ****
Eine Compilation mit drei Outtakes der Nefertiti-Sessions, sowie zwei Stücken aus der Corea und Holland Session in der Übergangszeit hin zum 1969er Album. 1976 war Miles in seinem mehrjährigen Hiatus (bis 1980), abgetaucht in seiner NYer Wohnung und angeblich, jahrelang ohne die Trompete anzufassen. Columbia füllte die Lücke entsprechend mit Archivveröffentlichungen und Live-Mitschnitten aus den Vorjahren. Insbesondere die Nefertiti-Outtakes hier sind sehr gut.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Dexter Gordon - Espace Cardin 1977
Simple Minds - New Gold Dream (81/82/83/84)
Lowell Levene-Sims - Diverse
Soft Ffog - s/t
Sigur Rós - Takk... (The Tape Variations)
Sigur Rós - ÁTTA
Lars Fredrik Frøislie - Gamle Mester
Klaxon Gueule – Ceci N'est Pas (3/3)
Dennis González Yells at Eels - Colorado at Clinton
Jair-Rohm Parker Wells Trio - Brotherly Love in Philadelphia
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Re: Musikalisches Tagebuch
Sonic Youth – Daydream Nation (1988)
Porcupine Tree – The Sky Moves Sideways (1995)
Quantum Fantay – The Butterfly EffeX (2026)
Sons Of Apollo – MMXX (2020)
Pretenders – Break Up The Concrete (2008)
Lazuli – Être et ne plus Être (2026)
Soul Asylum – Grave Dancers Union (1992)
Armored Saint – Emotion Factory Reset (2026)
Queensrÿche – Operation: Mindcrime (1988)
Sammal – Myrskyvaroitus (2015)
Soundgarden – Superunknown (1994)
The Michael Schenker Group – The Michael Schenker Group (1980)
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Re: Musikalisches Tagebuch
In den letzten Tagen gehört:
Quantum Fantay – The Butterfly EffeX (2026)
Bill Bruford's Earthworks - Heavenly Bodies (Coll. 1997)
Chris Potter - Alive With Ghosts Today (2026)
Billy Sheehan - Prime Cuts (Coll. 2008)
Discipline Global Mobile (Sampler) - Sometimes God Hides: The Young Person's Guide to Discipline (1996)
Discipline Global Mobile (Sampler) - Sometimes God Smiles: The Young Person's Guide to Discipline. Volume II (1998)
Karcius - Black Soul Sickness (2026)
Squeeze - Single's 45 and under (Coll. 1982)
Marisa Anderson - The Anthology of UnAmerican Folk (2026)
Peter Frampton Band - Frampton Forgets the Words (2021) instrumentales Cover-Album
Ballaké Sissoko / Vincent Segal - Musique de Nuit (2015)
Nordic Notes (Label Project) - Nouse Luonto (2024)
Louis Sclavis - Characters On A Wall (2019)
Mulatu Astatqé - ethiopiqués 4: Ethio Jazz & musique instrumentale (1969-1974)(1998)
Bad Company - Bad Co. (1974)
Sarah Jane Summers & Juhani Silvola - The Smoky Smirr of Rain (2021)
Quantum Fantay – The Butterfly EffeX (2026)
Bill Bruford's Earthworks - Heavenly Bodies (Coll. 1997)
Chris Potter - Alive With Ghosts Today (2026)
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Karcius - Black Soul Sickness (2026)
Squeeze - Single's 45 and under (Coll. 1982)
Marisa Anderson - The Anthology of UnAmerican Folk (2026)
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Zuletzt geändert von Ediski am 30 Mai 2026, 16:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Musikalisches Tagebuch
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The Busters - Double Penetration (2007)
Motörhead - We Are Motörhead (2000)
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Die Toten Hosen - Unter falscher Flagge (1984)
Megadeth - United Abominations (2007)
Descendents - Milo Goes to College (1982)
Farin Urlaub - Endlich Urlaub! (2001)
Bad Manners - Gosh It's... Bad Manners (1981)
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Re: Musikalisches Tagebuch
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