grundsätzlich kann ich mit dem ganzen Zeugs nichts anfangen, zu viel Show, inhaltlich bleibt in der Regel dünne Luft, hinsichtlich der Kompositionen und Arrangements, gesanglich auch oft viel Mist.
Die mich in dieser Hinsicht wenigstens überzeugen konnten, waren für Portugal Bandidos do Cante mit "Rosa", doch war mir klar, dass sie ausscheiden werden...., aber sie konnten singen...
Eurovision Song Contest / Grand Prix Eurovision
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Re: Eurovision Song Contest / Grand Prix Eurovision
So klar fand ich das nicht. In den letzten Jahren gab es mehrfach ähnliche Beiträge, die auch ins Finale gekommen sind, insbesondere aus Portugal. Ja, sie haben toll gesungen, aber das hübsche Lied passte überhaupt nicht in die Jahreszeit, man begann ja unwillkürlich, nach Nussknackern und Zimtplätzchen zu suchen ...BYRDIE hat geschrieben: 13 Mai 2026, 13:15Die mich in dieser Hinsicht wenigstens überzeugen konnten, waren für Portugal Bandidos do Cante mit "Rosa", doch war mir klar, dass sie ausscheiden werden...., aber sie konnten singen...
Ich meine, dass z.B. der isrealische Beitrag auch toll gesungen und sehr gekonnt arrangiert war - es war emotional, aber nie too much, wie bei vielen ESC-Nummern. Die Tänzerinnen hätte es nicht gebraucht, Noam brachte das auch so über die Bühne:
Noam Bettan - Michelle (LIVE) | Israel
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Re: Eurovision Song Contest / Grand Prix Eurovision
ESSYLA - Dancing on the Ice (LIVE) | Belgium
Ok, das war auch etwas out of season, aber es war in sich stimmig. Musikalisch hatte das viele typische Elemente für ESC-Dancefloor-Tracks, aber stilvoll und überlegt eingesetzt, too much wird gekonnt vermieden, alles wirkt durchdacht und fließt trotzdem. Der Beat ist cool und catchy, der Drop trifft, ohne in 2010er-Klischees zu landen, und die Choreographie (und Lichteffekte) wirkten schlüssig eingebunden und nicht wie beim israelischen Beitrag drauf gepappt, obwohl Essyla offenkundig auch keine Tänzerin ist. Aber eine durchaus überzeugende Sängerin! Im Finale darf sie vielleicht noch einen Tick souveräner wirken, aber im Vergleich zu dem, was man im Vorfeld gesehen hatte, war das auch von der Performance ein echter Fortschritt.
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Re: Eurovision Song Contest / Grand Prix Eurovision
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Re: Eurovision Song Contest / Grand Prix Eurovision
Second semi-final of the Eurovision Song Contest 2026
1 Bulgaria: Dara "Bangaranga"
2 Azerbaijan: Jiva "Just Go"
3 Romania: Alexandra Căpitănescu "Choke Me"
4 Luxembourg: Eva Marija "Mother Nature"
5 Czechia: Daniel Zizka "Crossroads"
6 Armenia: Simón "Paloma Rumba"
7 Switzerland: Veronica Fusaro "Alice"
8 Cyprus: Antigoni "Jalla"
9 Latvia: Atvara "Ēnā"
10 Denmark: Søren Torpegaard Lund "Før vi går hjem"
11 Australia: Delta Goodrem "Eclipse"
12 Ukraine: Leléka "Ridnym"
13 Albania: Alis "Nân"
14 Malta: Aidan "Bella"
15 Norway: Jonas Lovv "Ya Ya Ya"
Delta Goodrem ist eine australische Institution, von 2002 bis 2015 hatte sie dort 9 No. 1-Hits. Im Rest der Welt ist der Funke nie so richtig übergesprungen.
Beim Vorhören gefiel mir der luxemburgische Beitrag, ist aber eher 2000er-traditionalistisch und muss vermutlich ums Weiterkommen bangen. Hoch gehandelt wird der norwegische Beitrag. Jonas Lovv ist eine queere Rock-Diva (sein großes Vorbild ist unschwer zu erkennen), hat also hohes Crossover-Potential. Den finnischen Wettbüro-Favoriten ziehe ich ihn allemal vor:
1 Bulgaria: Dara "Bangaranga"
2 Azerbaijan: Jiva "Just Go"
3 Romania: Alexandra Căpitănescu "Choke Me"
4 Luxembourg: Eva Marija "Mother Nature"
5 Czechia: Daniel Zizka "Crossroads"
6 Armenia: Simón "Paloma Rumba"
7 Switzerland: Veronica Fusaro "Alice"
8 Cyprus: Antigoni "Jalla"
9 Latvia: Atvara "Ēnā"
10 Denmark: Søren Torpegaard Lund "Før vi går hjem"
11 Australia: Delta Goodrem "Eclipse"
12 Ukraine: Leléka "Ridnym"
13 Albania: Alis "Nân"
14 Malta: Aidan "Bella"
15 Norway: Jonas Lovv "Ya Ya Ya"
Delta Goodrem ist eine australische Institution, von 2002 bis 2015 hatte sie dort 9 No. 1-Hits. Im Rest der Welt ist der Funke nie so richtig übergesprungen.
Beim Vorhören gefiel mir der luxemburgische Beitrag, ist aber eher 2000er-traditionalistisch und muss vermutlich ums Weiterkommen bangen. Hoch gehandelt wird der norwegische Beitrag. Jonas Lovv ist eine queere Rock-Diva (sein großes Vorbild ist unschwer zu erkennen), hat also hohes Crossover-Potential. Den finnischen Wettbüro-Favoriten ziehe ich ihn allemal vor:
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Re: Eurovision Song Contest / Grand Prix Eurovision
Der israelische Beitrag war für mich noch der Beste, hat mich im Refrain doch sehr an Adel Tawil's Tu m'appelles erinnert.Herr Rossi hat geschrieben: 13 Mai 2026, 21:37So klar fand ich das nicht. In den letzten Jahren gab es mehrfach ähnliche Beiträge, die auch ins Finale gekommen sind, insbesondere aus Portugal. Ja, sie haben toll gesungen, aber das hübsche Lied passte überhaupt nicht in die Jahreszeit, man begann ja unwillkürlich, nach Nussknackern und Zimtplätzchen zu suchen ...BYRDIE hat geschrieben: 13 Mai 2026, 13:15Die mich in dieser Hinsicht wenigstens überzeugen konnten, waren für Portugal Bandidos do Cante mit "Rosa", doch war mir klar, dass sie ausscheiden werden...., aber sie konnten singen...
Ich meine, dass z.B. der isrealische Beitrag auch toll gesungen und sehr gekonnt arrangiert war - es war emotional, aber nie too much, wie bei vielen ESC-Nummern. Die Tänzerinnen hätte es nicht gebraucht, Noam brachte das auch so über die Bühne:
Noam Bettan - Michelle (LIVE) | Israel|
Heute morgen lief bei WDR 4 der Siegertitel von 1976, also vor fünfzig Jahren. Save All Your Kisses For Me von Brotherhood Of Man (UK) ein schlichtes Lied, das man sofort mitsummen/singen kann, eine Wohltat nach all den bemüht knalligen und nichtssagenden Songs, die Null Wiedererkennungswert haben.
Think I'll sit down and invent some fool - some Grand Court Jester