jazz 2026
- gypsy tail wind
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Re: jazz 2026
(Also: Lief, läuft heute erneut - bin mitten in CD 2 ... und noch ein Gedanke: es gibt im eruptiven Charakter der Musiker eine Parallele zu Chris McGregor's Brotherhood of Breath - bei der aber nur der wilde, gemeinsame Groove der Riff-Tunes die Einheit gewährleisten kann, nicht sowas wie Disziplin der Bandleaderin.)
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #173 – 09.06.2026, 22:00
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- vorgarten
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Re: jazz 2026
diese carla-bley-band gehört ja auch zum großen spektrum des übergangs von den 70er zu den 80ern im jazz, auch als einer von vielen wegen aus dem free-movement in eine art avantgarde für alle. hab ich noch nie so richtig vertieft.
- gypsy tail wind
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Re: jazz 2026
Da dachte ich gestern etwas drüber nach ... hab keine klare Vorstellung, wie das alles gelaufen ist, aber es gibt ja Aspekte, die durchaus "messy" waren - etwa dass für Arthur Blythe, von Tapscott und der Loft-Szene, auch bei den Young Lions Platz bzw. deren Label Columbia war ... der Gedanke zu Bley leuchtet mir ein, denn ihre Band hatte tatsächlich diese Disziplin, die Swallow anspricht, aber auf eine Art, dass die Höhenflüge und Ausbrüche der Solisten nicht gehemmt wurden ... und so ergibt sich ein irgendwie tightes Gefüge, das eben doch sehr viel Raum für Freies lässt - und damit vielleicht tatsächlich als eine Art Bindeglied betrachtet werden kann. Dass das dann von einer Arrangeurin geleistet wird und nicht von einem Macker am Sax oder einem Blender an der Trompete, passt auch gut ins Bild, setzt eben ein breiteres Interesse und einen weiteren Blick voraus. Wobei das ja vermutlich alles eher unbewusst passierte und man nicht im Rückblick zu viel reininterpretieren sollte.vorgarten hat geschrieben: 08 Mai 2026, 13:02 diese carla-bley-band gehört ja auch zum großen spektrum des übergangs von den 70er zu den 80ern im jazz, auch als einer von vielen wegen aus dem free-movement in eine art avantgarde für alle. hab ich noch nie so richtig vertieft.
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