
Feya Faku – Inkumbulo [ˌrɛm.ɪˈnɪs.əns]
wenn das nicht aussieht, wie ein letztes Album, weiss ich's auch nicht... war ja mutmasslich nicht als solches geplant, aber das Schicksal wollte es anders... das Album mit seinen gut hundert Minuten läuft hier schon den ganzen Tag on and off, zwei Schweizer (Domenic Landolf, ts und Fabian Gisler, b) treffen auf drei Südafrikaner, darunter am Klavier Bokani Dyer, von dessen Vater Steve Dyer ich vor ein paar Jahren eine Platte aus dem zimbabwanischen Exil gekauft hab... Dyer gefällt mir jedenfalls gut, vielleicht eine Spur mehr Tyner als andere Pianisten auf diesen Faku Alben, das passt aber gut, und Landolf macht das auch super als Bläser neben Faku... diese Quintettbesetzungen gefallen mir doch deutlich besser als das Trio mit Virelles neulich, weiss gar nicht so genau warum... aber es ist wahrscheinlich eine Mischung daraus, dass Virelles die Rolle nicht gut verstanden hat, und dass die volle Band jedem ein bisschen mehr Platz gibt, um sich auch mal zurückzunehmen, so dass das Gesamtergebnis erstaunlicherweise durch die grössere Band entspannter wird...






