Ich höre gerade ... Jazz

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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »



John Scofield / Dave Holland – Memories of Home | Gestrige Abendmusik - gefällt mir sehr gut, lief jetzt wenigstens ein halbes Dutzend Male. Muss mich auch mal an die Trio-Alben von Scofield auf ECM machen (das Solo-Album hab ich bisher nicht gekauft).
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)

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hurley
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

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The Messthetics & James Brandon Lewis- Deface The Currency

Eine gute LP. Die Vinyl Ausgabe klingt leider sehr komprimiert, was den Genuss arg trübt. Die Pressung ist auch sehr unsauber. Die geht Retour.
It Is The Time Of Great Confusion
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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »



Monty Alexander Trio - We've Only Just Begun / Monty Alexander - Perception | Monty Alexander mit Eugene Wright und Bobby Durham live im Monticello im Roomtowner Motor Inn, Rochester, NY am 1. Dezember 1971 sowie live (mit Publikum) im RCA Studio in New York am 18. Juni 1973. Tolles Trio, das neben überschwänglichen Latin-Grooves und Post-Bop-Burnern auch viele fast schon zarte Momente zu bieten hat, etwa wenn Alexander in "For All We Know" ein klassisches Stück interpoliert. Anderswo gibt es die bekannten Motive aus dem "Concierto de Aranjuez", aber auch einigermassen aktuelle Filmthemen wie Legrands "Theme from Summer of '42" auf dem ersten Album, Francis Lays "Theme from Love Story" und als Closer das "Theme from Shaft" auf dem zweiten. Die Alben laufen aus dem 4-CD-Set "Alexander the Great - Monty Swings on MPS", das ich noch nicht lange habe, damals als es einfach zu kriegen war, ignoriert hatte - guter Entscheid, das zu ändern.

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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »



Ernie Wilkins & The All Stars Band – K.A.L.E.I.D.O.D.U.K.E | Eine Ellington-Hommage, aufgenommen an zwei Tagen Ende Mai 1990 live in Paris und vier Jahre später von Birdology veröffentlicht - produziert und Liner Notes geschrieben hat Jean François Deiber, der Gründer von Birdology, aber aussehen tut das ganze Produkt wie eine typische damalige französische Verve/PolyGram/Gitanes-Produktion (gleiches Layout fürs Booklet usw.). In den Liner Notes gibt es Hinweise darauf, warum das ein besonderes Album geworden ist, denn für Ernie Wilkins war klar, dass er nie den Original-Sound der Ellington/Strayhorn-Band mit ihren charaktervollen Solisten erreichen kann und daher einen anderen Weg gehen muss: "I honestly and sincerely believe that the only way for me to pay tribute to the master is to present my own interpretation of the music of Ellington and his orchestra" - und er spricht dann von "re-creating" (und erwähnt das im Vorjahr im Rahmen eines Tributes and Charlie Parker zusammengestellte Projekt, bei dem er die Musik von Parker mit Jay McShann rekonstruiert hatte ("Paris All Star Blues Featuring Jay McShann - A Tribute to Charlie Parker"), das viel einfacher gewesen sei. Das hat mit der Anlage der Musik zu tun, klar. Für eine Hommage an Ellington musste Wilkins mit handverlesenen Leuten anfangen und dann - wie Ellington/Strayhorn - die Arrangements für diese schreiben. Dabei kommen wie bei Ellington die Klangfarben zum Einsatz, über die die ausgewählten Musiker eben verfügen. Klar sind dabei ein paar erfahrene Big Band-Leute dabei - auch ein paar, die mit Ellington gespielt haben, ebenso wie ein paar, die wie Wilkins mit der Basie-Band gespielt haben. Snooky Young, Benny Bailey (einer der Starsolisten des Albums) und Art Farmer (auch Flügelhorn) bilden die Trompetensection, Grover Mitchell und Curtis Fuller die kleine Posaunensection. Den fünf Blech- werden ganze sechs Holzbläser gegenübergestellt: Alvin Batiste (cl), Marshall Royal (as/cl), Frank Wess (fl/ts), Joe Henderson und Ernie Wilkins(ts) sowie Ronnie Cuber (bari). Die Rhythmusgruppe besteht aus James Williams, Jimmy Woode und Charli Persip. Es gibt gleich im Opener, Strayhorns "Johnny Come Lately", die Klarinetten von Batiste und Royal neben Baileys Growl-Trmopete zu hören - und im folgenden "The Mooche" das gleiche Trio, mit Royal jetzt am Alt. In "Sophisticated Lady" präsentiert jemand am Sopransax (im Booklet steht Wess und Flöte - vielleicht ist das Wilkins' einer Spot im Rampenlicht, denn er spielte ja tatsächlich in den Achtzigern mit seiner "Almost Big Band" auch Sopransax) das Thema: Cuber kriegt die Bridge und Batiste ist als Solist auch noch gelistet, aber hier glaub ich nur im Satz zu hören. Strayhorn ist noch mit "My Little Brown Book" (mit Mitchell, Cuber und Williams) und "Isfahan" (mit Farmer, Wess und Royal)vertreten, Ellington mit "Kinda Dukish" (mit Williams, Batiste, Persip und Woode), "Don't Get Around Much Anymore" ein Feature for Royal) und dem Closer "Take the Coltrane" (in dem Joe Henderson wie Curtis Fuller sein einziges Solo spielt - 18 Minuten dauert das Stück und die halbe Band kommt zum Zug: Williams, Henderson, Bailey, Batiste, Fuller, Royal, Cuber, Williams und am Ende Persip). Der Sohn ist mit "Things Ain't What They Used to Be" dabei (ein Feature für Batiste) und Johnny Hodges mit "Good Queen Bess" (mit Royal, Bailey, Wess, Williams und Woode). Royal kriegt viel Raum - eine Art späte Wiedergutmachung vielleicht? - und weiss den hervorragend zu nutzen, Farmer spielt in "Isfahan" das Flügelhorn, Bailey, Wess, Williams und Woode kommen auch mehrfach zum Zug ... das ist also keine Tenorsax-lastige Big Band, auch keine typische Swing-Band, dafür sind Wilkins' Arrangements dann doch zu ... ja was überhaupt? Besonders modern sind sie nicht mal, aber sie öffnen andere Räume als wir es bei Ellington gewohnt sind, und ich denke, das hat auch viel mit der aktiven Rolle von Persip am Schlagzeug zu tun, aber auch damit, dass Wilkins die Sounds anders kombiniert und aufbricht, als man das kennt - auch das eine schöne Hommage an Ellington, der gerade für ungewöhnliche Kombinationen ein besonders Faible hatte und damit immer wieder Klänge fand, wie kein anderer - ausser Strayhorn.
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soulpope
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Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von soulpope »



Ernie Wilkins "Almost Big Band" aka quasi ein europäisches Gegenstück "live" @ Jazzwoche Burghausen in 1990 ....
"I'm not much but I'm all I have" (Philip K. Dick)
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lotterlotta
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

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hurley hat geschrieben: 01 Apr 2026, 16:35 Bild

The Messthetics & James Brandon Lewis- Deface The Currency

Eine gute LP. Die Vinyl Ausgabe klingt leider sehr komprimiert, was den Genuss arg trübt. Die Pressung ist auch sehr unsauber. Die geht Retour.
......ich finde sie ja bekanntermaßen mehr als gut, klanglich sicher ein wenig luft nach oben aber so schlimm wie du es empfindest ist sie auf meinen systemen nicht. meine war vor der reinigung ebenfalls arg schmutzig, nach dem waschen im gegensatz zu vielen anderen tschechischen pressungen dann aber völlig störungsfrei. leider setzt impuls immer noch auf diese vinylverschandler, auch wenn es gegenüber den 2010ern schon um klassen besser geworden ist.....es gibt ja keinen zwang genau darzustellen wo gepresst wird......steht ja meist immer nur drauf "manufactured in eu"......wenig transparenz für den kunden im online kauf.....
ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
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lotterlotta
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Beitrag von lotterlotta »

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alto saxophone – dudu pukwana
baritone saxophone, bass clarinet – john surman
double bass – barre phillips, danny thompson
drums – louis moholo
piano, composed – chris mcgregor
tenor saxophone – evan parker
trumpet – mongezi feza

.......harter stoff , sehr frei, die bläser deckeln fast alles nur der bass lugt ein wenig heraus und feza am anfang mit der trompete, gelegentlich ragen auch die harten anschläge von mcgregor durch, keine gefangenen, spielen im freien als gäbe es kein morgen, parker zum teil bis an die schmerzgrenze und darüber hinaus, es klingt wie jeder gegen jeden und trotzdem wirds ein ganzes....auf seite eins erweisen sie mit einer kleineren sequenz(union special) albert ayler respekt....

aus maxine mcgregors archiv geborgen und zuerst auf cd vö, 2009 dann auf vinyl erschienen. wollte sie eigentlich damals nicht mitnehmen, da es sich auch um eine tschechische pressung handelt, im laden dann tarsächlich laufen lassen, nichts auffälliges gehört, daher dann doch gekauft. zuhause ist auf seite 1 ein minimaler verzerrer zum ende von moonlight aloe wahrnehmbar aber zu verschmerzen....live muss die band damals ein unfassbares erlebnis gewesen sein......
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soulpope
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lotterlotta hat geschrieben: 01 Apr 2026, 20:46 Bild

alto saxophone – dudu pukwana
baritone saxophone, bass clarinet – john surman
double bass – barre phillips, danny thompson
drums – louis moholo
piano, composed – chris mcgregor
tenor saxophone – evan parker
trumpet – mongezi feza

.......harter stoff , sehr frei, die bläser deckeln fast alles nur der bass lugt ein wenig heraus und feza am anfang mit der trompete, gelegentlich ragen auch die harten anschläge von mcgregor durch, keine gefangenen, spielen im freien als gäbe es kein morgen, parker zum teil bis an die schmerzgrenze und darüber hinaus, es klingt wie jeder gegen jeden und trotzdem wirds ein ganzes....auf seite eins erweisen sie mit einer kleineren sequenz(union special) albert ayler respekt....

aus maxine mcgregors archiv geborgen und zuerst auf cd vö, 2009 dann auf vinyl erschienen. wollte sie eigentlich damals nicht mitnehmen, da es sich auch um eine tschechische pressung handelt, im laden dann tarsächlich laufen lassen, nichts auffälliges gehört, daher dann doch gekauft. zuhause ist auf seite 1 ein minimaler verzerrer zum ende von moonlight aloe wahrnehmbar aber zu verschmerzen....live muss die band damals ein unfassbares erlebnis gewesen sein......
Im titelgebenden Track schwingt schon hörbar Thelonious Monk mit .... und Barre Phillips ein Felsen in der Brandung ..... sonst, wie Du auch sagst, wahrlich harter Stoff ....
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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

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Phil Woods – Bird With Strings ... And More! | 2005 tourte Phil Woods mit einer Pick-Up-Rhythmusgruppe aus in Europa lebenden Amerikarnern - Ben Aronov (p), Reggie Johnson (b) und Doug Sides (d) - und den Programm "Bird with Strings ... and More!" durch Europa. Im Juni spielte er mit dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle. Das Orchester leitete André Bellmont, der auch die Schulbigband leitete, in der ich in den Neunzigern mal dilettierte. Ich weiss noch, dass ich das Konzert damals im Radio hörte und überraschend gut fand - dass ich die CD von Storyville nicht 2023 sondern erst kürzlich kaufte, liegt daran, dass Woods mir nach wie vor in vielem fremd bleibt, auch wenn ich sein Spiel eben doch immer wieder schätze. Woods hat das meiste Material arrangiert, sein ehemaliger Trompeter Brian Lynch und der Pianist Eric Doney (1953-2015) haben auch noch was beigesteuert - und die Stücke von der Parker-Platte hat Woods auf Grundlage der Arrangements von Joe Lipman und Jimmy Carroll etwas angepasst, u.a. indem er der Oboe auch noch eine Flöte und eine Klarinette beigesellte. Von der Parker-Platte gibt es allerdings nur sechs oder sieben Stücke, dazu "Rocker" (von "Norman Granz Jazz Concert #1"), "Repetition" (von "The Jazz Scene") und "Temptation" (von einer Single), dazu kommen u.a. "Solitude", "You Go to My Head", "The Thrill Is Gone", "Willow Weep for Me", "All the Tings You Are" oder "I Get Along Without You Very Well". In den Liner Notes gibt es einen kurzen Auszug aus Woods' Autobiographie, in der er erwähnt, dass er bei der von Jordi Suñol produzierten Tour erstmals mit digitalen Noten gearbeitet habe und daher die Orchester, die ihn bei den Konzerten jeweils begleiteten, alles nötige Notenmaterial problemlos im Voraus kriegen konnten. Der zweite Punkt ist, dass er Doug Sides' Fähigkeit herausstreicht, so zu spielen, dass die Orchestermusiker*innen ihre Angst vor den Drums verloren: "Doug knows how to kick a string orchestra without overpowering them". Ein paar Geigen-Soli gibt es auch - courtesy of Tobias Preisig, der bei den zweiten Geigen mitspielt.
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »



Maynard Ferguson - Band Ain't Draggin' | Die Fresh Sound-CD von 2005 versammelt Fergusons erste Aufnahmen: zwei Sessions mit der Kenton-Band (bei der ersten Session, zwei Singles von 1950, heuerte Ferguson einfach einen anderen Pianisten an (Joe Rotundi), da das seine Session war, bei der zweiten wurde er offiziell von der Kenton-Band begleitet, die ist entweder vom selben Datum, 13. September 1950 (Bruynickx) oder vom 31. Mai 1951. Die meisten Arrangements stammen von Kentons Hausarrangeuren Joe Roland, Shorty Rogers und Pete Rugolo, das schönste Stück ist aber vielleicht "Love Locked Out" (Ray Noble-Max Kester), für das Paul VIllepigue das Arrangement schrieb. Art Pepper hat ein paar gute Momente, aber meistens geht es um Fergusons kreischende oder einen "Hot Canary" imitierende Stratosphärentrompete.



Am 2. Dezember 1951 heirateten Ferguson und die MGM-Sängerin und -Schauspielerin Kay Brown in Las Vegas. Die nächste Session fand für ihr Label statt, zwei Singles mit Fergusons Band für Mercury/EmArcy Ende Februar 1952 mit Rugolo-Arrangements. Die Stimme ist nicht viel mehr als okay finde ich ... weiter geht es dann im Februar 1954 mit dem ersten interessanten Album von Ferguson als Bandleader, der jetzt auch bei EmArcy unter Vertrag ist und eine kleine Big Band leitet, zu der u.a. Herbie Harper, Bud Shank, Bob Cooper, Bob Gordon, Russ Freeman, Curtis Counce und Shelly Manne gehören (das ist das ganze Line-Up laut Bruyninckx, die FSR-CD gibt Milt Bernhart statt Harper an). Jedenfalls darf nun auch Ferguson Jazz spielen - und das kann er natürlich ebenso gut wie er die hohe Lage beherrscht. Willie Maiden hat die Musik arrangiert und die geht in seinem Ventilposaunen-Feature (der Leader natürlich) "Willie Nillie" auch mal in Third-Stream-Gefilde (mit Flöte, Bassklarinette und ich denke auch Oboe oder Englischhorn) oder im hübschen Arrangement von Bernsteins "On the Town", in dem Ferguson seine High-Note-Linien mit Dämpfer und beinah zart über ein kontrapunktisches Geflecht aus Flöte und Klarinetten bläst. Und klar, hier kriegen wir Basie-Swing, aber mit interessanten Bläser-Arrangements, die dem geübten Ohr vielleicht die kalifornische Herkunft der Musik verraten, und auch immer mal wieder ein gutes Solo von einem der Sidemen, besonders von Shank und Cooper.

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