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Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
Aber ja! Zunächst war mir das beim Hören nicht wirklich bewusst, aber bei Man Without Planet wird man ja förmlich mit der Nase drauf gestoßen: Der Track ist eine einzige Homage an Bowies The Man Who Fell To Earth/Low-Phase. Angefangen beim Titel, über die Musik bis hin zu Dwyers Intonation: Alles Bowie pur! Und plötzlich merkt man, dass es bereits davor immer wieder "Bowie-Fetzen" zu hören gab. Ein Drumloop hier, ein Saxofon dort - Referenzen an Blackstar aber auch den D'n'B-Bowie der 90er höre ich da vor allem. Und immer wieder Dwyers Gesang... Interessantes und kurzweiliges Hörerlebnis!salamandersalat hat geschrieben: 11 Aug 2026, 22:24 Auch auf der Damaged Bug-LP. Da musste ich immer wieder an David Bowie denken. Ging es dir ähnlich?
Wollte ich mir immer wieder mal vornehmen. Da ich mit dem Parliament-Funk aber trotz etlicher Versuche nicht warm werde, bin ich nie bis dort vorgedrungen. Es ist schon verhext: Die ersten drei Alben von Funkadelic liebe ich innig, danach blieb die Tür zu Clintons P-Funk-Imperium für mich dann aber weitestgehend verschlossen.Kennst du eigentlich die Scheiben von Bootsy's Rubber Band?
"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)
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Re: Musikalisches Tagebuch

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Re: Musikalisches Tagebuch
Drei sehr tolle Alben!Jan Lustiger hat geschrieben: 12 Aug 2026, 23:54 David Bowie - Young Americans (1975)
Funkadelic - Free Your Mind and Your Ass Will Follow (1970)
The Sonics - Here Are The Sonics (1965)
Young Americans finde ich wunderbar, Bowie hat hier fantastische Arrangements gebaut. Ein Paradebeispiel dafür, welch maßgeblich prägende Wirkung Harmoniegesang haben kann. Lediglich Bowies eigenes Organ kommt etwas dünn rüber...
Free Your Mind... ist ein im positiven Sinne merkwürdiges Experiment, das mir sehr gefällt, das ich als Album aber nach wie vor schwer zu greifen vermag. Im Mix sitzt irgendwie nichts dort, wo es eigentlich hingehört. Morgen ist es übrigens wieder soweit!
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Re: Musikalisches Tagebuch

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Re: Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
Irgendwie ist das bei mir eine Platte, die ich nicht zu greifen bekomme - neben herausragenden Tracks dann wieder welche, die ich am liebsten immer skippen würde.Gipetto hat geschrieben: 13 Aug 2026, 08:04Jan Lustiger hat geschrieben: 12 Aug 2026, 23:54 David Bowie - Young Americans (1975)
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Re: Musikalisches Tagebuch
@Gipetto
Ja, die Arrangements auf Young Americans sind große Klasse, nur das Saxophon finde ich oft schwierig (außer bei "Win", wo es das beste am ganzen Track ist). Ich mag das Album, aber von den großen Bowie-Werken ist es sehr weit entfernt. Das liegt zum einen an Bowies für diese Musik doch etwas arg dünner Stimme und zum anderen daran, dass die B-Seite mit Ausnahme von "Fame" stark abfällt. Das liegt auch stark an der wirklich grausigen Version von "Across the Universe". Für mich mit komfortablem Abstand Bowies schlechteste Aufnahme aus den 70ern.
Beim P-Funk-Universum stehe ich noch am Anfang: Ich kenne nur Maggot Brain, das sogar in meiner Top 100 weilt, und eben Free Your Mind..., das ich als etwas weniger ausgereiften Vorgänger einschätzen würde, dessen kreative Einfälle vor allem in Sachen Sounddesign mich allerdings sehr zu begeistern wissen. Tolle Platte(n) - ich freue mich auf den Rest!
Und zu guter Letzt: Ja, The Sonics treten natürlich gebührend Arsch. Und "Strychnine", was für ein Song! Ist mir erstmals als Teenager begegnet, in der Version der Wiesbadener Ska-Band Frau Doktor (2012 hat dann mit The Slackers auch die beste Ska-Band der Welt diesen Song gecovert). Die Proto-Punk-Connection des Originals hat sich mir erst ein paar Jährchen später erschlossen.
Ja, die Arrangements auf Young Americans sind große Klasse, nur das Saxophon finde ich oft schwierig (außer bei "Win", wo es das beste am ganzen Track ist). Ich mag das Album, aber von den großen Bowie-Werken ist es sehr weit entfernt. Das liegt zum einen an Bowies für diese Musik doch etwas arg dünner Stimme und zum anderen daran, dass die B-Seite mit Ausnahme von "Fame" stark abfällt. Das liegt auch stark an der wirklich grausigen Version von "Across the Universe". Für mich mit komfortablem Abstand Bowies schlechteste Aufnahme aus den 70ern.
Beim P-Funk-Universum stehe ich noch am Anfang: Ich kenne nur Maggot Brain, das sogar in meiner Top 100 weilt, und eben Free Your Mind..., das ich als etwas weniger ausgereiften Vorgänger einschätzen würde, dessen kreative Einfälle vor allem in Sachen Sounddesign mich allerdings sehr zu begeistern wissen. Tolle Platte(n) - ich freue mich auf den Rest!
Und zu guter Letzt: Ja, The Sonics treten natürlich gebührend Arsch. Und "Strychnine", was für ein Song! Ist mir erstmals als Teenager begegnet, in der Version der Wiesbadener Ska-Band Frau Doktor (2012 hat dann mit The Slackers auch die beste Ska-Band der Welt diesen Song gecovert). Die Proto-Punk-Connection des Originals hat sich mir erst ein paar Jährchen später erschlossen.
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Re: Musikalisches Tagebuch
@Jan Lustiger
Wir hören Young Americans sehr ähnlich. Insbesondere der an sich tolle Titeltrack ist vom Saxophon regelrecht zugekleistert. Aber dann: Win, Fascination (hier übernimmt das Saxophon auf absolut gelungene Weise den Part der Leadgitarre) und Right (grandiose Backing Vocals) - was für eine Strecke! Und Across The Universe ist eigentlich immer fürchterlich, egal wer den Song performt hat.
Zu Funkadelic: Die Trilogie von 70/71 (s/t (mein Favorit), Free Your Mind..., Maggot Brain) ist Gold! Diese Melange auf Soul, Funk, Rock und Psychedelia ist einfach sagenhaft. Danach brach die Band auseinander und fand sich nach der Neuformierung musikalisch sehr in der Nähe von Parliament wieder. Das war dann nicht mehr meins...
Wir hören Young Americans sehr ähnlich. Insbesondere der an sich tolle Titeltrack ist vom Saxophon regelrecht zugekleistert. Aber dann: Win, Fascination (hier übernimmt das Saxophon auf absolut gelungene Weise den Part der Leadgitarre) und Right (grandiose Backing Vocals) - was für eine Strecke! Und Across The Universe ist eigentlich immer fürchterlich, egal wer den Song performt hat.
Zu Funkadelic: Die Trilogie von 70/71 (s/t (mein Favorit), Free Your Mind..., Maggot Brain) ist Gold! Diese Melange auf Soul, Funk, Rock und Psychedelia ist einfach sagenhaft. Danach brach die Band auseinander und fand sich nach der Neuformierung musikalisch sehr in der Nähe von Parliament wieder. Das war dann nicht mehr meins...
"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Pentangle – In the Round (1986)
Freebo – Dog People (2002)
Pentangle – Sweet Child (1968)
The Incredible String Band – The 50000 Spirits or the Layers of the Onion (1967)
Münchner Freiheit – Umsteiger (1982)
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Ich geh mit dem Walkman an den Strand und leg mich mit Popmusik in den Sand
Nur ins Wasser geh ich nicht, denn mein Walkman ist nicht wasserdicht
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